Salma Hayek wird in wenigen Tagen 60. Und jedes Mal, wenn ein Foto von ihr auftaucht, hagelt es dieselben Kommentare: Sie altere nicht, sie sehe viel jünger aus. Als wäre das die einzig mögliche Art zu sagen, dass eine Frau schön ist.
Jahrelang dachte sie selbst, dass das Älterwerden bedeuten würde, Dinge zu verlieren. Mit 56 brachte sie es so klar auf den Punkt: Sie glaubte, sie würde aufhören zu arbeiten und vielleicht nicht mehr verliebt sein. Nichts davon ist passiert. Sie drehte weiter Filme. Sie war noch immer in ihren Mann verliebt. Und sie hatte nicht das Gefühl, dass ihr Körper sie im Stich gelassen hatte.

Mit 50 begann sie, ihr graues Haar zu zeigen. Sie sagte, sie sei neugierig darauf zu sehen, wie sie damit aussehen würde, ohne etwas zu färben. Mit 56 postete sie ein Selfie ohne einen Tropfen Make-up und zählte scherzhaft, wie viele neue Falten an diesem Morgen aufgetaucht waren.
Sie hatte nie Botox. Sie hat sich weder einem Facelift unterzogen noch Filler verwendet. Aber sie pflegt ihre Haut und lässt auch nichtinvasive Behandlungen durchführen. Sie ließ die Zeit nicht einfach an sich vorbeiziehen: Sie ging mit ihr mit, ohne von ihr zu verlangen, sie wie zwanzig aussehen zu lassen.
Heute, kurz davor, Großmutter zu werden, dreht sie noch immer. Ihr nächster Film erscheint noch in diesem Jahr.
Salma Hayek ist nicht trotz ihrer 60 Jahre ein Schönheitssymbol. Sie ist ein Symbol für Schönheit mit ihren 60 Jahren, die sie ganz offen zeigt – graue Haare eingeschlossen –, ohne sich für irgendetwas davon zu entschuldigen.
