„Schimpansen, die früher Händchen hielten, töten sich jetzt gegenseitig“: der Bürgerkrieg, den Wissenschaftler seit 8 Jahren dokumentieren

Por Aracely Molina
5 June, 2026

24 Tote, 17 von ihnen Babys. Das ist die Bilanz von acht Jahren Bürgerkrieg zwischen Schimpansen, die einst in perfekter Harmonie im Kibale-Nationalpark in Uganda lebten. 🐒

Die Ngogo-Gruppe —die größte der Welt mit fast 200 Individuen— spaltete sich 2018 in zwei Fraktionen, und seitdem haben die Angriffe zwischen ihnen nicht aufgehört. Wissenschaftler identifizierten drei mögliche Auslöser: den Tod mehrerer Schlüssel-Männchen im Jahr 2014, einen Führungswechsel im Jahr 2015 und eine Atemwegsepidemie im Jahr 2017, die „eines der letzten Individuen auslöschte, das beide Gruppen verband“.

Was die Forschenden am meisten schockiert, ist nicht die Gewalt selbst —Schimpansen sind von Natur aus territorial—, sondern dass sie unter denen stattfindet, die jahrzehntelang ihr Leben miteinander geteilt haben. Die Schlussfolgerung der in Science veröffentlichten Studie? Wenn das ohne Religion, Ethnizität oder Ideologie geschieht, könnte Gruppendynamik die tiefste Wurzel menschlicher Konflikte sein. Was denkst du?

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