Nach dem 2:2-Unentschieden zwischen Japan und den Niederlanden bei der Weltmeisterschaft gingen mehrere Fotos des japanischen Stürmers Keito Nakamura viral, weil seine Socken flach aussahen und viele Fans dachten, er habe ohne Schienbeinschoner gespielt.

Das Problem ist, dass es sich dabei um einen Ausrüstungsgegenstand handelt, der laut den IFAB-Regeln zur Pflichtausrüstung gehört. Die Kontroverse wuchs schnell, und einige zeigten auf die mexikanische Schiedsrichterin Katia Itzel García, die im Spiel die vierte Offizielle war.

Die Kontrolle der Ausrüstung der Startspieler liegt jedoch vor Spielbeginn in der Verantwortung des gesamten Schiedsrichterteams, sodass dies nicht allein ihr zugeschrieben werden kann.
Außerdem besteht die Möglichkeit, dass Nakamura extrem kleine Schienbeinschoner benutzt hat, ein Trend, der unter einigen Profifußballern immer häufiger wird. Bisher gibt es keine Bestätigung, dass er gegen die Regeln verstoßen hat.
