Lucas Trejo, ein 38-jähriger Verteidiger aus Córdoba, der für Club Sport Marítimo in La Guaira spielt, war mit seiner Mannschaft in Caracas, als am 25. Juni 2026 zwei Erdbeben von bis zu 7.5 Venezuela erschütterten. Während er in der Copa Venezuela spielte, stürzte das Cumanagotto-Gebäude in Playa Grande — in dem seine Frau Yanina Maranella und seine Kinder Aarón (7) und Ainhoa (5) lebten — vollständig ein.
Trejo veröffentlichte auf Instagram mit einem Foto seiner Familie einen verzweifelten Hilferuf und begann, mit seinen eigenen Händen Trümmer zu beseitigen. Sein Schwager Ricardo Ardiles brachte es unverblümt auf den Punkt: „Das Gebäude existiert nicht mehr.“ Der Mangel an Strom und Signal in La Guaira macht es fast unmöglich zu wissen, ob sie es geschafft haben, rechtzeitig herauszukommen. Es gibt eine kleine Hoffnung: Der kleine Aarón trainierte gerade an einer Schule Fußball, als das Beben einsetzte, was bedeuten könnte, dass er nicht zu Hause war.

Seine Teamkollegen im venezolanischen Fußball zögerten keine Sekunde und schlossen sich der Suche an. Das argentinische Außenministerium veröffentlichte eine Solidaritätserklärung, obwohl Argentinien seit 2024 keine diplomatische Präsenz mehr in Venezuela hat. Die Fußballwelt hält den Atem an. 🙏

