Polly Bibby, 26, wollte sich an ihrem Hochzeitstag wie eine Prinzessin fühlen.
Deshalb ließ sie sich Anfang Juli im britischen Cambridgeshire klassische Wimpernverlängerungen anbringen. Sie kosteten etwa $88. Zuvor hatte sie einen Patch-Test gemacht, bei dem es keine Reaktion gegeben hatte, also ließ sie die Behandlung durchführen, ohne etwas zu ahnen.

Stunden später begannen ihre Augen zu jucken. Sie dachte, es handle sich um saisonale Allergien. Doch bei Einbruch der Nacht waren ihre Augen rot, geschwollen und brannten so stark, dass sie nicht mehr klar sehen konnte. Bei jedem Blinzeln klebten ihre Augenlider zusammen, weil ein dickflüssiger, gelber Ausfluss austrat, ähnlich wie bei einem Baby mit Bindehautentzündung. Im Hinchingbrooke Hospital waren die Mitarbeiter schockiert von dem, was sie sahen.


Bei ihr wurde eine schwere allergische Reaktion auf den Wimpernkleber diagnostiziert. Sie erhielt Antibiotika und Antihistaminika und musste drei Tage warten, bevor die Verlängerungen entfernt werden konnten – ein Eingriff, den sie als Gefühl beschrieb, als würde Säure über ihr Gesicht gegossen. Sie schrie, weinte und verkrampfte sich – so erlebte sie es, während die Hochzeit näher rückte und ihr Gesicht weiterhin gereizt war.

