Paz Quiroz, eine junge Frau aus Rosario, Argentinien, teilte in den sozialen Medien die schockierenden Folgen, die ihrer Darstellung zufolge nach der Entfernung eines subdermalen Verhütungsimplantats aus ihrem Arm begannen.
Der Eingriff sollte relativ unkompliziert sein. Paz zufolge begann sich die durch das Implantat hinterlassene Wunde jedoch, statt zu heilen, immer weiter zu öffnen, bis sich nekrotisches Gewebe bildete.
Etwa einen Monat lang suchte die junge Frau fünf Ärzte auf, ohne das Problem lösen zu können. Währenddessen schritt die Läsion weiter fort, und das Aussehen ihres Arms wurde zunehmend besorgniserregend.
Nun steht ihr eine Operation bevor, bei der ein Loch in ihren Arm gemacht und das geschädigte Gewebe abgeleitet werden soll – mit einer Art Verbrennung, die in etwa einem Monat abheilen sollte.
Wenn die Läsion jedoch weiter fortschreitet, könnte die junge Frau ihren gesamten Arm verlieren.

Dies ist nicht der einzige dokumentierte Fall im Zusammenhang mit dem Einsetzen oder Entfernen eines subdermalen Verhütungsimplantats. Obwohl Experten sagen, dass es sich um einen minimalinvasiven und einfachen Eingriff handelt, lautet die Frage, die bisher niemand beantwortet hat: Wer ist verantwortlich, wenn etwas so Einfaches so endet?
