Mingo Graham aus Alaska war mit 176 Kilometern pro Stunde unterwegs, als sein Motorrad gegen einen Pfosten prallte. Monate später wachte er nach einem Koma in einem Krankenhaus in Stanford auf. Er hatte sich Knochen im Nacken gebrochen und war von der Taille abwärts gelähmt.

Er verbrachte acht Monate im Krankenhaus und baute nicht nur seinen Körper wieder auf, sondern auch die Vorstellung davon, was er mit seinem Leben anfangen sollte. Die Antwort kam aus unerwarteter Richtung: Lego-Sets. Mit nur zwei Fingern und der Hilfe seines Mundes begann er, komplexe Teile Stück für Stück zusammenzusetzen, bis er eine exakte Nachbildung der Harley-Davidson fertigstellte, die er am Tag des Unfalls gefahren hatte.

„Sie geben mir Motivation, wenn ich keine habe“, sagt Graham über seine Kreationen. Er gibt zu, dass es Zeit brauchte, bis Frieden einkehrte, doch heute sind die Menschen von seiner Einstellung überrascht. Manchmal wird Genesung nicht in Schritten gemessen, sondern in Teilen, die eins nach dem anderen zusammenpassen.

