Sie sollten eigentlich einen Strommast ersetzen und beschlossen, einen Teil des alten zu belassen, nachdem sie entdeckt hatten, dass eine Spechtfamilie darin lebte

Por Matías Mora
19 August, 2026
FM Vox Ucacha

In Ucacha, Córdoba, mussten die hölzernen Strommasten durch Betonmasten ersetzt werden.

Doch bei der Inspektion eines von ihnen entdeckten Arbeiter der Elektrizitätsgenossenschaft CESPU etwas, das den Plan änderte: Ein Spechtpaar hatte sein Nest direkt darin gebaut. Gustavo Bernardi, der Geschäftsführer der Genossenschaft, gab die Anweisung: Nichts darf zerstört werden. Sie schnitten genau den Abschnitt des alten Masts heraus, in dem sich das Nest befand, bewahrten dabei dessen Höhe und Ausrichtung, und befestigten ihn am neuen Betonmast.

Das Ergebnis überraschte sogar diejenigen, die die Arbeit ausgeführt hatten: Das Spechtpaar lebte weiterhin in demselben verpflanzten Holzstück, und einige Zeit später bekam es Junge. Eine technische, fast handwerklich gefertigte Lösung, die letztlich den Unterschied zwischen einem zerstörten Zuhause und einer ganzen Vogelfamilie ausmachte, die nie bemerkte, dass sich etwas verändert hatte.

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