Ein Mann versuchte, sie zu verstecken, als er die Polizei kommen sah … doch die Justiz war schneller 🐴⚖️
Dulce und Batata sollten wie so viele andere Pferde enden: ausrangiert, geschlachtet, als Ware behandelt. Ein Mann aus der Familiengruppe, die sie in Corralitos, Guaymallén, ausbeutete, versuchte, sie auf einem Nachbargrundstück zu verstecken, sobald er die Polizei kommen sah. Es gelang ihm nicht.

Der Fall hatte schon früher begonnen: Vor Monaten waren bereits 19 Pferde aus demselben illegalen Schlachtnetzwerk gerettet worden. Nun verurteilte das Dritte Garantiengericht von Mendoza die verantwortliche Person zu einer Freiheitsstrafe ohne Bewährung, untersagte ihr für zwei Jahre den Besitz und Umgang mit Tieren und ordnete die dauerhafte Einziehung der beiden Stuten an. Ihre Obhut wurde PEMPA übertragen, der Organisation, die für sie gekämpft hatte.

Der Anwalt Jerónimo Allende, Mitbegründer von PEMPA, betonte, dass das Urteil weit über die strafrechtliche Verurteilung hinausgeht: Zum ersten Mal erkannte die argentinische Justiz Dulce und Batata als fühlende Wesen und Rechtssubjekte an, nicht als Gegenstände, die jemand nach Belieben benutzen und wegwerfen kann. Reicht dieser Präzedenzfall aus, um zu verändern, wie wir andere Tiere behandeln?
