Sie sperrten einen Mann fälschlicherweise ein, und ein Nachbar verkleidete sich als Darth Vader, um ihn zu verteidigen

Por Diego Aguirre
24 August, 2026

Die Sitzungskammer des Stadtrats von San Diego hatte nicht mit Besuchern von der dunklen Seite gerechnet.

Am 19. August 2026 betrat ein Mann das Komitee für öffentliche Sicherheit und lebenswerte Nachbarschaften, als Darth Vader verkleidet und inklusive mechanischer Atemgeräusche, und ergriff das Mikrofon, als hätte das Imperium selbst etwas zu Überwachungskameras zu sagen.



Mit todernster Miene erklärte er, dass „der Imperator ein Unterstützer von Flock sei“ und dass die Technologie dazu verwendet werde, „Rebellenabschaum aufzuspüren.“ Das alles war Satire: Sein eigentliches Ziel war Flock Safety, das in Atlanta ansässige Unternehmen, das bereits mehr als 500 automatische Kennzeichenlesekameras in der Stadt installiert hat. Hinter dem Witz steckte ein konkreter Fall: Ein Mann aus San Diego verbrachte wegen eines Identifikationsfehlers des Systems einen Monat im Gefängnis.



Die örtliche ACLU fordert, dass die Verträge gekündigt werden, und laut dem DeFlock-Projekt haben dies in den Vereinigten Staaten bereits rund 100 Kommunen getan. Flock reagierte, indem das Unternehmen die Datenspeicherung von 30 auf 7 Tage verkürzte.

Das Kostüm ging viral, doch die Frage, die es in der Sitzungskammer unbeantwortet ließ, war weitaus weniger amüsant als die Maske.

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