Sie warfen ihn aus der Schule, weil er die Gebühr nicht bezahlte, und Jahre später baute er seine eigene Schule, in der Kinder lernen, glücklich zu sein

Por Rodrigo Martínez
9 September, 2026

Uddeshya Sachan war erst wenige Jahre alt, als ein Schulleiter ihn bat, nicht wiederzukommen.

Seine Familie in Kanpur, Indien, hatte keine Möglichkeit, das Schulgeld zu bezahlen. Sein Vater arbeitete als Schneider, seine Mutter kümmerte sich um den Haushalt, und es war einfach nicht genug Geld da, damit er weiter im Klassenzimmer sitzen konnte. „Ich wurde aus der Schule geworfen, weil mein Vater das Geld für das Schulgeld nicht hatte“, erzählte Sachan Jahre später gegenüber The Better India. Es gab kein Drama und keine Ausnahme: nur die geschlossene Tür eines Ortes, den jedes Kind betreten können sollte.

Dieser Schulverweis brachte ihn nicht zu Fall; er prägte ihn. 2019 gründete er die Gurukulam-Khushiyon Wala School, ein Projekt, das sicherstellen sollte, dass kein Kind ausgeschlossen wird, weil es das Schulgeld nicht bezahlen kann. Doch Sachan ging über die bloße Öffnung der Türen hinaus: Er beschloss, dass seine Schule zwei Fächer vermitteln sollte, die nur selten gemeinsam unterrichtet werden – schulischen Erfolg und Glück. Das Kind, dem einst gesagt wurde, dass es dort nicht hingehöre, baute letztlich den Ort auf, an dem alle dazugehören.

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