Sie wurde wochenlang misshandelt, floh, gründete ihre eigene Bande, und die Rache endete mit 22 toten Männern

Por Maried Díaz
4 August, 2026

Phoolan Devi wurde auf der untersten Stufe des indischen Kastensystems geboren. Mit 11 verheiratete ihre Familie sie im Tausch gegen eine Kuh und ein Fahrrad. Es war nur der Beginn eines von Missbrauch geprägten Lebens. Als Teenager wurde sie von einer Bande entführt und nach ihrer eigenen Darstellung in einem Dorf namens Behmai wochenlang gefangen gehalten und vergewaltigt.

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Ihr gelang die Flucht. Und sie kehrte mit ihrer eigenen bewaffneten Bande zurück. Mehr als 20 Männer aus diesem Dorf wurden am 14. Februar 1981 in einem der bekanntesten Verbrechen des modernen Indien aufgereiht und erschossen. Sie bestritt stets, anwesend gewesen zu sein, doch das Ereignis machte sie für manche zu einer Legende und für andere zu einer Mörderin.

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1983 stellte sie sich den Behörden und wurde 1994 aus dem Gefängnis entlassen. Zwei Jahre später zog diese Frau, die die Welt als „Banditenkönigin“ kannte, ins indische Parlament ein. 2001 wurde sie im Alter von 38 vor ihrem Haus erschossen. Sher Singh Rana, der einer hohen Kaste angehörte, wurde für das Verbrechen verurteilt und in Delhi zu lebenslanger Haft verurteilt.

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