Sieben Männer mit Schaufeln und Taschenlampen kamen nachts aus den Abwasserkanälen von Brooklyn, und die New Yorker Polizei weiß noch immer nicht, was sie dort unten taten

Por Josefina Reyes
4 June, 2026

Um 1 Uhr morgens am 29. Mai 2026 zeichnete eine Überwachungskamera in Williamsburg, Brooklyn, etwas schwer Erklärbares auf: Ein Mann in einem roten Hemd drückte einen Kanaldeckel von unten hoch, mitten auf einer Kreuzung, auf der noch Verkehr herrschte, und kletterte auf die Straße. Sechs weitere Personen kamen hinter ihm heraus. Mindestens drei trugen Schaufeln. Mehrere trugen Helme mit Lampen. Niemand hatte sie erwartet. Niemand hielt sie auf.

In derselben Nacht, fünf Meilen weiter südlich, in Gravesend, setzte ein Auto sieben Männer, ausgerüstet mit Taschenlampen und nicht identifizierten Werkzeugen, in der Nähe eines anderen Kanaldeckels ab. Sie stiegen hinein. Fast drei Stunden später kam der letzte Mann heraus, setzte den Deckel wieder ein, trat darauf, damit er richtig saß, und ging mit der Gruppe weg. Die Kameras zeichneten alles auf. Die Polizei traf ein, als niemand mehr da war.

Die Haupthypothese des Beamten lautet, dass die Männer möglicherweise nach Wertgegenständen suchten, die in das Entwässerungssystem gespült worden waren. Spezialisierte Noteinheiten inspizierten beide Tunnel: Sie fanden weder Schäden noch gefährliche Materialien. Es wurden keine Festnahmen vorgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Puede interesarte