Luis de la Fuente sprach erneut offen über seinen Glauben und erklärte, dass das Gebet Teil seines täglichen Lebens ist. Spaniens Trainer sagte, dass er jeden Tag bete, jedoch nicht, um Siege oder sportliche Ergebnisse zu erbitten, sondern als Möglichkeit, zu danken und standhaft zu bleiben.

Der Trainer wurde emotional, als er sich an seine Eltern und seinen Bruder Óscar erinnerte, der vor 3 Jahren starb. In diesem Zusammenhang erklärte er, dass seine Beziehung zu Gott nicht davon abhänge, bei einer Weltmeisterschaft zu sein oder einen Vorteil gegenüber einem Gegner zu suchen. Für ihn gehe es beim Gebet um Gesundheit, Dankbarkeit und die Kraft, weiterzukämpfen.

Sein Zeugnis erregte Aufmerksamkeit, weil es sich von sportlichem Aberglauben distanziert. De la Fuente stellt den Glauben nicht als Amulett dar, um Spiele zu gewinnen, sondern als persönliche Stütze. Inmitten des Drucks im Fußball konzentrierte sich seine Botschaft darauf, jeden Tag zu danken.
