„Hört auf, Frauen im Sport zu sexualisieren“: die Wut olympischer Athletinnen über Sydney Sweeneys Nacktwerbung

Por Juan Pablo González
15 September, 2026

Sydney Sweeney, 25, posierte nackt mit einem Ball, einem Schläger, Boxhandschuhen und einem Golfschläger. Es war kein Fashion-Shooting: Es war eine Werbung für Novig, die Sportwettenplattform, an der sie selbst beteiligt ist. In vier Tagen verzeichnete das Video 37 Millionen Aufrufe.

Doch der Beifall für die Werbung prallte frontal auf den echten Sport. Die australische Surferin Felicity Palmateer sagte gegenüber CNN, dass die Kampagne weiblichen Athletinnen und jungen Frauen schadet, die eines Tages davon träumen, an Wettkämpfen teilzunehmen. Die Schwimmerin Ariarne Titmus, die vier olympische Goldmedaillen gewonnen hat, äußerte auf Instagram ihre Empörung, und die Athletin Lucy Davis fügte ihre Kritik hinzu, mit öffentlicher Rückendeckung von Florence Pugh.

Sweeney schwieg nicht: Sie reagierte, indem sie Fotos aus dem historischen „Body Issue“ von ESPN teilte, auf denen Serena Williams und Megan Rapinoe vor Jahren nackt posierten. Es ist nicht das erste Mal, dass sie mit einer solchen Kontroverse konfrontiert ist — 2025 war sie wegen ihrer Kampagne mit American Eagle bereits ins Visier genommen worden. Die Frage, die sie offenließ: Wo endet die Kunst und wo beginnt die Ausbeutung des weiblichen Körpers im Sport?

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