Gianni Infantino hatte einen Plan: Anteile an der Weltmeisterschaft an private Investoren verkaufen. Er gab den Verbänden nur 53 Tage Zeit, um zu entscheiden, und versprach sogar 40 Millionen Dollar denjenigen, die ihn unterstützten.

Doch die UEFA schwieg nicht. Ihre 55 Verbände hielten eine Dringlichkeitssitzung ab und stimmten einstimmig ab: Wenn Infantino nicht zurückrudert, werden sie alles boykottieren. Die Männer-Weltmeisterschaft, die Frauen-Weltmeisterschaft, die Klub-Weltmeisterschaft. Alles.

Wenn das so bleibt, könnte die Weltmeisterschaft 2030 in Spanien und Portugal ohne 6 der 8 Teams stattfinden, die dieses Jahr das Viertelfinale erreichten, und ohne den amtierenden Weltmeister. Ein Schlag, der den Fußball für immer verändern könnte.
