Der britische Premierminister Keir Starmer kündigte am 15. Juni 2026 an, dass das Vereinigte Königreich den Zugang zu TikTok, Instagram, YouTube, Facebook, Snapchat und X für Minderjährige unter 16 verbieten wird. Der Gesetzentwurf soll noch vor Weihnachten dem Parlament vorgelegt werden und würde im Frühjahr 2027 in Kraft treten. Starmer verglich die Maßnahme mit Alkoholbeschränkungen: So wie niemand einem Teenager ein Bier verkauft, sollte keine Plattform ihnen die Tür öffnen.
Diejenigen, die das Gesetz unterstützen — laut der Regierung 9 von 10 Eltern — sagen, dass soziale Medien die psychische Gesundheit junger Menschen zerstören und dass jemand Grenzen setzen muss. Kritiker hingegen argumentieren, dass ein Verbot nicht erzieht: dass Minderjährige einen Weg finden werden, es zu umgehen, gefälschte Konten zu nutzen und zu lernen, sich in diesen Räumen zurechtzufinden, ohne dass irgendein Erwachsener in der Nähe ist.

Schützt ein Verbot Kinder wirklich, oder drängt es sie nur dazu, es heimlich zu tun?
