Der amerikanische Komiker Matt Mathews löste einen digitalen Sturm aus, nachdem er seine Interviewerin abrupt unterbrach, als sie das Pronomen „them“ (they/them) verwendete, um über seinen Partner zu sprechen. Ganz seinem direkten, schnörkellosen Stil entsprechend, lieferte der Komiker einen Satz, der innerhalb von Minuten viral ging:
„Wir verwenden diesen Pronomen-Scheiß hier nicht. Du bist ein Junge oder ein Mädchen. Ich habe einen Freund, er ist ein „Er“. Mit diesem They/Them-Scheiß haben wir nichts am Hut“.

Der Schlagabtausch der Meinungen entbrannte sofort. Auf der einen Seite werfen LGBTQ+-Aktivisten und nichtbinäre Menschen ihm vor, der eigenen Community den Rücken zu kehren und Hassrede zu legitimieren; auf der anderen Seite applaudieren ihm Tausende Nutzer dafür, dass er „ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen“ gegen das spricht, was sie als sprachliche Bevormundung betrachten. Respektlosigkeit gegenüber der Vielfalt oder einfach nur ein schwuler Komiker, der ausspricht, was viele Menschen denken?
