Vier Tage. So lange dauerte es, bis Leandro Paredes von der Enttäuschung über die Niederlage in einem WM-Finale wieder das Trikot von Boca Juniors in La Bombonera trug. Und es war keineswegs bloße Formsache: Seine Vorlage landete bei Miguel Merentiel, der beim Sieg über Chiles O’Higgins in der Copa Sudamericana das einzige Tor erzielte.
Doch das, was am meisten nachhallte, geschah nicht auf dem Platz. In New Jersey hatte das Schweigen der argentinischen Mannschaft nach der Niederlage gegen Spanien Raum für Verschwörungstheorien darüber gelassen, was auf dem Feld passiert war. Paredes beschloss, dem ein für alle Mal ein Ende zu setzen.

„Wenn ich mich nach dem richten würde, was ich höre, müsste ich verrückt werden“, sagte er unverblümt. Und er ging noch weiter: Er räumte ein, dass Spanien an diesem Abend einfach besser war und dass der Nationalmannschaft nur bleibt, auf acht unvergessliche Jahre zurückzublicken und sie zu genießen.
„Verschwörungstheorien? Wir schenken ihnen keine Beachtung. Wir wissen, dass wir eine großartige WM gespielt haben und dass Spanien im Finale überlegen war“.
— Sudanalytics (@sudanalytics_) July 24, 2026
Leandro Paredes. ‼️🇦🇷 pic.twitter.com/3pPEuqxObo https://t.co/vRDMQOWuGR
