Ein Mann richtet ein Insektizid-Aerosol auf eine brennende Flamme und erzeugt einen improvisierten Feuerstrahl, um Motten zu töten, die um eine Glühbirne flattern. Er nennt es ganz beiläufig „die korrekte Verwendung des Produkts“. Der Clip hat bereits 8 Millionen Aufrufe überschritten.

Was das Video nicht zeigt, ist, was danach kommt. Viele handelsübliche Aerosole enthalten hochentzündliche Treibmittel, und wenn man sie in selbstgebaute Flammenwerfer verwandelt, kann das zu Explosionen, schweren chemischen Verbrennungen oder Bränden führen, die sich in Sekunden ausbreiten. 2025 endete ein dokumentierter Vorfall in Singapur, bei dem eine ähnliche Technik nachgeahmt wurde, mit erheblichem Sachschaden. Feuer unterscheidet nicht zwischen einer Motte und einem Vorhang.

In den Kommentaren reichen die Reaktionen von Faszination bis Empörung. Und mitten im Chaos wiesen mehrere Nutzer auf das hin, was vielleicht die offensichtlichste Antwort von allen ist: das Licht ausschalten. Die Motten verschwinden von selbst. Kein Feuer, kein Aerosol, kein Risiko. Manchmal ist die sicherste Lösung auch die einfachste.
