Es war Nacht in La Jolla Cove, San Diego, als ein Seelöwe einfach nur wegzukommen versuchte, es aber nicht konnte.
Ein unbekannter Mann trat ihn, dann trat er ihn erneut und verfolgte ihn, während das Tier versuchte, in Richtung Wasser zu fliehen.
Hinter der Aufnahme lachte mindestens eine weitere Person, während sie alles mit ihrem Handy filmte.
Das Video verbreitete sich auf Instagram und Snapchat, bis es NBC San Diego erreichte und von dort Medien wie CBS, NBC News und ABC.
Die Reaktion kam sofort: Touristen und regelmäßige Besucher dieser Bucht, die gerade wegen ihrer geschützten Seelöwenpopulation berühmt ist, äußerten Empörung.
Die Organisation Sierra Club Seal Society hat den Vorfall bereits den Behörden gemeldet und fordert, dass die verantwortliche Person strafrechtlich verfolgt wird.
Seelöwen sind nach dem Marine Mammal Protection Act geschützt, und ihre Belästigung kann Strafen von bis zu $36,000 Dollar und ein Jahr Gefängnis nach sich ziehen.
Das Problem ist, dass NOAA Fisheries, die zuständige Bundesbehörde, nur vier Beamte hat, um ganz Kalifornien zu überwachen.
Während die Ermittlungen voranschreiten, bleibt der Mann im Video ohne Namen oder öffentliches Gesicht.
Sollte das Gesetz für solche Fälle verschärft werden?
