Erst vor wenigen Tagen wurde Brasilien durch den Tod von Maria Eduarda Rodrigues de Freitas erschüttert, der 21-jährigen Frau, die bei einer Extremsprung-Aktivität von einer Brücke gestoßen wurde, ohne mit dem Sicherheitsseil verbunden zu sein. Der Fall endete damit, dass mehrere Personen festgenommen wurden, und löste Ermittlungen wegen mutmaßlicher Fahrlässigkeit aus.

Nun lässt ein neues virales Video erneut die Alarmglocken schrillen.
Die Aufnahmen zeigen einen Mann bei einem Pendelsprung von der Santo Hilário Bridge in Minas Gerais. Doch während des Manövers ging etwas schief: Er verlor die Kontrolle über seine Flugbahn und prallte schließlich heftig gegen einen der Pfeiler der Konstruktion, wobei er durch den Aufprall das Bewusstsein verlor.

Die Aufnahme hat in den sozialen Medien Tausende Reaktionen ausgelöst, wo sich viele Nutzer an die jüngste Tragödie in Limeira erinnert haben. Für manche spiegeln beide Fälle dasselbe Problem wider: das Fehlen strenger Protokolle und Aufsicht bei bestimmten Extremaktivitäten.
Obwohl sich die Unfälle unter sehr unterschiedlichen Umständen ereigneten, haben die beiden Vorfälle die Debatte darüber neu entfacht, wie viel bei der Ausübung von Hochrisikosportarten von professioneller Vorbereitung abhängt und wie viel vom Glück.

Denn nach dem, was Maria Eduarda passiert ist, dachten viele, sie würden in so kurzer Zeit kein weiteres so schockierendes Video sehen.
Hier ist der ungeschönte Moment:
