Timothy Brown hatte seine Schicht als häuslicher Pflegehelfer und Sicherheitsmitarbeiter beendet. Er ging in ein Spirituosengeschäft in Boerum Hill, Brooklyn, um eine Flasche Wein zu kaufen. Er verließ es in einem Krankenwagen.

Am 14. April 2026 suchten zwei verdeckte NYPD-Detectives im Rahmen eines Drogeneinsatzes nach einem Komplizen eines Dealers. Die Beschreibung: grüne Hose. Brown trug eine. Das reichte. Laut der Klage, die er gegen die Behörde eingereicht hat, gaben sich die Detectives nicht als Polizei zu erkennen, packten ihn ohne Vorwarnung und verprügelten ihn acht Minuten lang: Sie schleuderten ihn gegen eine Glasvitrine, zerbrachen Flaschen mit seinem Körper und zerrten ihn über den Boden durch die Scherben. Selbst nachdem ihm Handschellen angelegt worden waren, schlug einer der Beamten weiter auf ihn ein und drückte sein Knie mit seinem ganzen Gewicht gegen Browns Gesicht.

Es wurden keine Drogen oder andere verbotene Gegenstände gefunden. Er war die falsche Person. Trotzdem stellte die NYPD ihm eine Vorladung wegen Widerstands gegen die Festnahme aus. Die Staatsanwaltschaft von Brooklyn ließ die Anklagen schließlich fallen. Brown erschien bei einer Pressekonferenz mit einem blauen Auge, einem Gehstock und einer Armschiene. Er verklagt die Behörde nun auf 100 million dollars.
