Kiara war kaum vier Tage bei ihrer neuen Familie, als das Erdbeben, das Kolumbien erschütterte, alles veränderte.

Die kleine Hündin war im fünften Stock eines teilweise eingestürzten Gebäudes in Pereira eingeschlossen, in einem Bereich, in dem die Struktur weiter einzustürzen drohte. Mehr als 24 Stunden lang arbeiteten Einsatzkräfte daran, sie zu erreichen.
Feuerwehrleute mussten Seile und Spezialausrüstung einsetzen, um den Ort zu erreichen, und schließlich gelang es ihnen, Kiara lebend zu bergen.

Der Fall hatte bereits Hunderte Menschen in den sozialen Medien mobilisiert, die ihre Geschichte teilten und die Rettungsteams baten, sie nicht aufzugeben.
Doch die Geschichte nahm eine weitere Wendung: Während des Einsatzes entdeckten die Retter, dass ein weiterer kleiner Hund zwischen den Trümmern des Gebäudes eingeschlossen war.

Nach Stunden der Angst konnten beide gerettet werden.
Kiara war erst vier Tage zuvor in ihrem neuen Zuhause angekommen. Und als es schien, dass dieses neue Leben enden könnte, bevor es begann, gelang es den Rettern, ihr eine zweite Chance zu geben.
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