Die Tragödie, die sich in Brasilien ereignete, wo eine 21-jährige Frau starb, nachdem sie von einer Brücke gestoßen worden war, ohne ordnungsgemäß am Sicherheitssystem gesichert zu sein, hat das Unternehmen Entre Cordas ins Visier geraten lassen. In den letzten Stunden sind alte Aufnahmen viral gegangen, die zeigen, wie die Gruppe ihre Extremsprünge durchführte.

In mehreren der Werbevideos ist zu sehen, wie Teilnehmer durch kraftvolle Stöße und auffällige Manöver in die Tiefe befördert werden, während die Instruktoren versuchten, das Erlebnis in ein Spektakel zu verwandeln. Die Bilder, die einst als Ausdruck von Adrenalin galten, sorgen nun für Besorgnis, nachdem der tödliche Unfall bekannt wurde.

Die brasilianischen Behörden untersuchen, ob es Versäumnisse bei den Sicherheitsprotokollen gab und ob seitens der Organisatoren Fahrlässigkeit vorlag. Nach den vorläufigen Ermittlungen wurde das Opfer mutmaßlich von der Brücke gestoßen, ohne dass das Sicherheitsseil ordnungsgemäß mit ihrem Gurt verbunden war.

Die Verbreitung dieser Videos hat die Debatte über Sicherheitsstandards bei Hochrisikoaktivitäten sowie über die Grenzen zwischen dem Angebot eines extremen Erlebnisses und der Gewährleistung des Schutzes der Teilnehmenden verschärft.
Hier ist das verstörende Video:
