José Julio Mendoza Mendoza hat 45 Jahre Lauferfahrung. An jenem Sonntag in Huamantla, Tlaxcala, wollte er nur für den Marathon von Mexiko-Stadt trainieren, obwohl er wusste, dass er keine Startnummer hatte, weil die Anmeldungen bereits ausverkauft waren. 🏃♂️

Zwei Meter vor der Ziellinie versperrte ihm ein als Ricardo Romano Corona identifizierter Organisator mit solcher Wucht den Weg, dass er ihn rückwärts auf den Asphalt schleuderte.
José Julio verlor für einige Sekunden das Bewusstsein. Niemand vom Personal kam, um ihm zu helfen. Trotzdem stand er allein wieder auf und lief ins Ziel.
„Ich bitte den jungen Mann nur darum, die Kosten für die medizinische Versorgung zu übernehmen“, sagte er später mit gebrochener Stimme und beklagte zudem, den Marathon verpasst zu haben, auf den er sich so sehr gefreut hatte.

Die Gemeinde distanzierte sich von dem Vorfall, doch Tage später erzielte die Familie des Angreifers eine Einigung mit ihm, obwohl Ricardo sich nie zeigte.
War das, was in diesen letzten zwei Metern geschah, gerechtfertigt? 😔
