Julieta war 26 und Facundo 29, als sich ihre Wege zum ersten Mal kreuzten – nicht in einer Bar oder bei der Arbeit, sondern auf der Station einer psychiatrischen Klinik in Argentinien. Sie war seit zwei Wochen dort in Behandlung, er seit drei. Keiner von beiden suchte nach Liebe, sie wollten einfach nur durchhalten.

Einen Monat nach dem Ende ihrer Behandlung wurden sie ein Paar. Und im April 2026 heirateten sie vor einem See, an genau dem Ort, an dem sie ihr erstes Date hatten, sobald sie den Krankenhausaufenthalt hinter sich gelassen hatten. 💍

Heute leben sie zusammen in Recoleta, Buenos Aires, und sie verbergen nicht, woher ihre Geschichte kommt. Im Gegenteil: Sie sprechen über das Stigma rund um psychische Gesundheit, darüber, wie teuer es ist, in Argentinien eine Behandlung zu bekommen, und über etwas, das sie gemeinsam gelernt haben: dass niemand mehr oder weniger Hilfe verdient, um zu heilen. „Wir konnten eine gesunde Beziehung aufbauen“, sagen sie. Und das merkt man. 🤍

