Ihm wurde die Schwangerschaftsvorsorge verweigert, weil er ein „schwangerer Mann“ ist: Trans-Influencer-Paar prangert Diskriminierung in Kolumbien an

Por Valentina Ulloa
14 August, 2026

Santiago trägt das Baby der Influencerin Luisa Garcia in seinem Bauch, und in Kolumbien kann dich das noch immer einen Arzttermin kosten.

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Sein Partner machte es öffentlich: Der Versicherer Sura weigerte sich, ihn zu behandeln, weil das Programm für Schwangere, wie erklärt wurde, ausschließlich Frauen vorbehalten sei.

Der Fall war bereits bei Kolumbiens Gesundheitsaufsicht gemeldet worden, doch das Paar sagt, dass sich nichts geändert habe. Sura reagierte mit einer öffentlichen Entschuldigung, hat bislang jedoch keine Anpassungen seines Versorgungsprotokolls bestätigt.

Das Paar weist auf etwas hin, das nur wenige Menschen wissen: Kolumbiens Verfassung spricht von einer „schwangeren Person“, nicht nur von Frauen, was trans Männer und nichtbinäre Menschen einschließt, die schwanger werden können. Währenddessen warten Santiago und sein Baby noch immer darauf, dass das Gesundheitssystem mit Wissenschaft und Gesetz Schritt hält.

Video des Berichts:

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