Mason verlor beide Augen, weigerte sich aber, seinen Lebenssinn zu verlieren.
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Vor 12 Jahren nahm Brynn Fussell ein neues Familienmitglied auf: einen Golden-Retriever-Welpen, dem es nicht schwerfiel, allen das Herz zu stehlen. Mehr als ein Jahrzehnt lang hatte der amerikanische Hund jeden Morgen eine Aufgabe: Bei Regen und Sonnenschein ging er vor dem Frühstück hinaus, suchte im Garten nach der Zeitung und trug sie im Maul zur Haustür seiner Familie.


„Er wird sehr glücklich und sehr stolz“, sagte Fussell.
Bis eine Nachricht sie zutiefst erschütterte.
Als Mason ins Seniorenalter kam, begann er Schwierigkeiten zu bekommen, und verschiedene Untersuchungen ergaben, dass er an einem Glaukom litt, das ihm bald das Augenlicht raubte. Die Tierärzte mussten ihm beide Augen entfernen, und seine Besitzerin Brynn Fussell dachte, dass diese Routine ebenso wie seine Freude für immer ein Ende haben würde.
Doch sie lag falsch. Sobald er sich von der Operation erholt hatte, ging Mason in den Garten, als wäre nichts geschehen. Nur mithilfe seines Geruchssinns und der Erinnerung an die jahrelangen Wege auf derselben Route fand er über das Gras zur genau der Stelle, an der die Zeitung immer landete, nahm sie zwischen die Zähne und kehrte mit derselben Freude nach Hause zurück, die er als Welpe gehabt hatte. Unterwegs kreuzt er an manchen Morgen sogar den Weg von Casey, der Familienkatze.

Brynn hält ihn nicht davon ab, weiterzumachen: Sie weiß, dass es für Mason wichtiger ist, diese Aufgabe zu erfüllen, als sehen zu können. Nun bringt der Golden Retriever mit seinen Fotos und Videos im Internet allen Freude, die nicht nur andere Hunde, sondern auch ganze Familien inspirieren.
Roman Belyakov war 51 Jahre alt und ging auf der Lyalin Lane im Zentrum Moskaus entlang, als ihm buchstäblich der Himmel auf den Kopf fiel. 🧊
Ein Eisblock löste sich vom Dach eines Wohngebäudes und traf ihn direkt am Kopf. Der Aufprall verursachte eine so schwere traumatische Hirnverletzung, dass er sich im Sklifosowski-Institut einer Notoperation unterziehen musste. Belyakov, der aus Brjansk angereist war, blieb drei Tage lang an medizinische Geräte angeschlossen, bis er am Freitag, dem 18. Januar 2019, um 9:30 Uhr morgens starb.
Das Beunruhigendste ist nicht der Unfall selbst, sondern wie vermeidbar er war: Das Unternehmen, das für das Gebäude zuständig war, Dom-Master, hatte bereits mehrere Aufforderungen erhalten, dasselbe Dach zu reinigen, die letzte erst neun Tage vor der Tragödie. Nun sieht es sich wegen Fahrlässigkeit einem Strafverfahren gegenüber. 💀
