Er stand mit dem Mikrofon in der Hand am Spielfeldrand und machte seine Arbeit. Sekunden später suchte Lionel Messi ihn mit den Augen. 🤝

Sein Name ist Joaquín Bruno, ein Reporter am Spielfeldrand für TyC Sports und Argentiniens Sonderkorrespondent bei der WM 2026. Am 22. Juni erzielte Messi im AT&T Stadium in Dallas in der 90+5. Minute das zweite Tor gegen Österreich — ein Torschuss nach einem Abpraller von Seiwald —, wodurch er mit 18 Toren zum besten Torschützen der WM-Geschichte wurde und Miroslav Klose überholte. Während des Jubels sah der argentinische Kapitän Bruno euphorisch neben einer der Werbebanden schreien und kam herüber, um mit ihm abzuklatschen. Die Kameras hielten alles fest. ⚽🔥

„Mein Journalismus ging völlig zum Teufel und ich habe es herausgeschrien wie einfach nur ein weiterer Fan“, gab Bruno danach zu. Bis dahin bekannt für seine Berichterstattung über Racing Club, war sein Gesicht plötzlich in den sozialen Medien überall zu sehen. Seine Kolleginnen und Kollegen Sofía Martínez, Morena Beltrán und Esteban Edul gratulierten ihm öffentlich. Argentinien gewann 2-0, zog mit sechs Punkten in die Runde der letzten 32 ein, und Joaquín Bruno verließ das Stadion mit etwas, das kein Journalist planen kann: dem Foto seines Lebens. 🏆🇦🇷

