Bei ESPN nahm Paulo Silas kein Blatt vor den Mund, als der ehemalige Mittelfeldspieler und brasilianische Trainer ein deutliches Urteil fällte: „Ich glaube, dass Brasilien nie wieder Weltmeister wird“.

Um seine Aussage zu untermauern, nannte er ein konkretes Beispiel: „Gremio hat 13 ausländische Spieler, und keiner von ihnen spielt für die Nationalmannschaft seines Landes, und sie versperren jungen Spielern den Weg“.

Laut Silas findet sich dieses Phänomen auch bei Brasiliens größten Vereinen wieder und versperrt den nachrückenden Generationen den Weg, die keinen Raum mehr finden, ihr Debüt zu geben und sich weiterzuentwickeln.
Die Aussage wurde unter Fans und Analysten zum Trendthema, und nun debattieren sie darüber, ob das Problem real ist oder ob Brasilien noch das Zeug dazu hat, davon zu träumen, eine Weltmeisterschaft zu gewinnen.
