Wettbörse sperrt ehemaligen Kongressabgeordneten lebenslang, nachdem er 17.839 Dollar darauf gewettet hatte, bei einer Trump-Rede anwesend zu sein

Por Josefina Reyes
1 September, 2026

George Santos war wieder in den Nachrichten – und erneut wegen Betrugs.

Zwischen dem 12. und 25. Februar 2026 wettete der ehemalige republikanische Kongressabgeordnete aus New York auf der Plattform Kalshi darauf, ob er selbst an Donald Trumps Rede zur Lage der Nation teilnehmen würde. Der Haken daran ist, dass seine Teilnahme von ihm selbst abhing – etwas, das die Regeln der Plattform ausdrücklich verbieten, weil es dem Wettenden direkte Kontrolle über das Ergebnis gibt.

Kalshi stellte etwas noch Schlimmeres fest: Santos machte irreführende öffentliche Aussagen, um den Preis der Kontrakte zu seinen Gunsten zu beeinflussen, und weigerte sich anschließend, mit der Compliance-Abteilung zusammenzuarbeiten, die den Fall untersuchte. Durch diese Geschäfte gewann er etwa 17,839.57 Dollar. Die Reaktion des Unternehmens war eine Geldstrafe von 71,356 Dollar – das Vierfache dieses Gewinns – sowie die erste lebenslange Sperre in seiner Geschichte.

Santos hatte im Juli bereits 35,000 Dollar gezahlt, um eine bundesstaatliche Untersuchung desselben Systems beizulegen. Auf X reagierte er trotzig und fragte, wie lange Kalshi noch ein Unternehmen bleiben würde. Derselbe Mann, den Trump nach einer 87-monatigen Haftstrafe wegen Betrugs begnadigte, beweist einmal mehr, dass zweite Chancen das Muster nicht immer ändern.

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