An einem regnerischen Dienstag ging Prinz William mit vollen Händen über das Gelände des Eton College: In einer hielt er den Regenschirm, während er mit der anderen mit seinem 13-jährigen Sohn George Schritt hielt.


Es war der 8. September 2026. Hinter ihnen schloss Kate Middleton, ebenfalls 44, die Familienszene ab. Sie waren nur wenige Minuten von ihrem Zuhause in der Forest Lodge im Windsor Great Park bis zu den Toren der berühmtesten Internatsschule der Welt gegangen.


Dort erwartete sie der Schulleiter Simon Henderson mit einem förmlichen Gruß für den künftigen König.


Auch Sir Nicholas Coleridge, der Rektor der Schule, schloss sich ihnen an. Gemeinsam halfen die drei George, sich in seinem neuen Zimmer einzuleben – einem Zimmer derselben Art, wie es sein Vater zwischen 1995 und 2000 bewohnt hatte.

Denn 1995 ging ein anderer 13-jähriger Junge durch dieselben Tore. Prinzessin Diana und der damalige Prinz Charles führten ihn an der Hand. Dieser Junge war William.


Einunddreißig Jahre später ist Diana nicht mehr da, um dies mitzuerleben. Doch ihr Sohn ist da und geht denselben Weg unter demselben englischen Regen.
William hat einen vollen Terminkalender: Am nächsten Tag reist er nach Oslo zur Beerdigung von Norwegens König Harald V. Trotzdem blieb er in Eton, bis George sich eingelebt hatte.
Es gibt Geschichten, die nicht mit Worten erzählt werden. Sie werden durch die schlichte Geste erzählt, von Generation zu Generation denselben Weg zur selben Tür erneut zu gehen.
