Wissenschaftler haben bestätigt, dass das Gehirn deines Hundes deine Traurigkeit, Angst oder Freude allein anhand deines Gesichts unterscheiden kann

Por Javiera Müller
19 August, 2026
iStock

Dein Hund sieht dir ins Gesicht und weiß mehr, als du denkst.

Forscher der Universität Wien unter der Leitung von Raúl Hernández-Pérez und Laura Cuaya unterzogen eine Gruppe von Haushunden MRT-Untersuchungen, während sie ihnen Fotos menschlicher Gesichter mit unterschiedlichen Emotionen zeigten. Sie stellten fest, dass ein bestimmtes Netzwerk im Hundegehirn, das aus dem Temporalkortex und dem Nucleus caudatus besteht, nur als Reaktion auf glückliche Gesichter aktiviert wird – etwas, das bei keinem negativen Gesichtsausdruck der Fall ist.

Die überraschendste Erkenntnis ergab sich jedoch bei der Analyse des gesamten Gehirns: Dort konnten sie unterschiedliche Muster für Angst, Traurigkeit und Wut identifizieren. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift iScience veröffentlicht. Es ist das erste Mal, dass die Wissenschaft gezeigt hat, dass ein Hund nicht nur „einen glücklichen Menschen“ oder „einen aufgewühlten Menschen“ sieht – er unterscheidet Nuancen. Die Wissenschaftler stellen klar, dass dies nicht bedeutet, dass Hunde genauso fühlen wie wir, aber es bedeutet, dass die Bindung zu deinem Hund weitaus komplexer ist, als du dir vorgestellt hast.

Puede interesarte