Vozinha Mamani Mamani. So wurde ein Baby, das noch nicht einmal laufen kann, in Boliviens Personenstandsregister eingetragen, das aber bereits den Namen des Torwarts trägt, der in Kap Verde die halbe Welt für sich gewann. Seine Eltern zögerten nicht: Wenn ihnen die Weltmeisterschaft diese Freude schenkte, würde ihr Sohn sie für immer mit sich tragen.

Er ist nicht der Einzige. In El Carmen de Bolívar, Kolumbien, wurde ein Junge als Erling Haaland Estrada Arrieta registriert, eine direkte Hommage an den norwegischen Torjäger. Und in Chile ist das Fußballfieber bereits offizielle Statistik: 4.085 Menschen heißen Lionel, 45 tragen den Namen Messi, und sogar zwei haben Mbappé als Nachnamen eingetragen.

Der Direktor des chilenischen Zivilregisters, Omar Morales Márquez, fasst es einfach zusammen: Eltern können frei wählen, solange der Name nicht extravagant ist oder dem Kind schadet. Solange es also Tore gibt, die Emotionen wecken, wird es weiterhin Babys geben, die mit den Namen ihrer Idole aufwachsen 🥹⚽

