Der Professor, der seinen Körper der Wissenschaft spendete – unter nur einer Bedingung: dass seine Knochen neben denen seines Hundes platziert werden

Grover Krantz verbrachte 30 Jahre damit, nach einer Kreatur zu suchen, deren Existenz niemand bestätigen konnte. Als Anthropologe, Professor an der Washington State University und Autor von mehr als 60 wissenschaftlichen Artikeln widmete er seine Karriere dem Versuch zu beweisen, dass Bigfoot existierte — er schätzte, dass es zweieinhalb Meter groß war und 360 Kilo wog. Die wissenschaftliche Gemeinschaft glaubte ihm nie. Aber das ist nicht das, was ihn unvergesslich macht. 🐾

Als Krantz erfuhr, dass sein Ende nahte, traf er eine Entscheidung, die nichts Akademisches an sich hatte: Er würde seinen Körper der Wissenschaft spenden, ja, aber unter einer unerschütterlichen Bedingung. Seine Knochen mussten neben denen seiner Hunde bleiben, besonders neben denen von Clyde, seinem Irish Wolfhound, seinem Begleiter im Leben und in der Forschung. Der Mann, der jahrzehntelang ein Geheimnis durch die Wälder jagte, wollte genau so ruhen, wie er gelebt hatte: in Begleitung. 🐕

Krantz, 1931 in Utah geboren und in Berkeley ausgebildet, war 1.90 Meter groß und füllte diesen Raum mit einer Neugier, die nicht zwischen dem Strengen und dem Unmöglichen unterschied. Er starb ohne seinen Beweis für Bigfoot, aber er hinterließ etwas Konkreteres: das Bild zweier Skelette — seines und das von Clyde —, die bis heute zusammenbleiben. Manchmal liegt das wirklichste Vermächtnis nicht in Büchern, sondern in dem, was man nicht loslassen will. ❤️