„Messis Favorit“: Die englische Presse tobte, nachdem sie vom umstrittenen Schiedsrichter für das Halbfinale gegen Argentinien erfahren hatte

Por Pablo Román
14 July, 2026

Das Halbfinale zwischen Argentinien und England hat noch nicht begonnen, ist aber bereits in eine neue Kontroverse verwickelt.

Nachdem bekannt gegeben wurde, dass der US-Amerikaner Ismail Elfath das Spiel leiten wird, reagierten mehrere britische Medien mit Schlagzeilen, die schnell um die Welt gingen. Am meisten wurde über die Daily Mail gesprochen, die ihn als „Lionel Messis Lieblingsschiedsrichter“ bezeichnete, während andere Zeitungen behaupteten, die Ansetzung werde nur die Verdächtigungen derjenigen verstärken, die glauben, dass Argentinien während des gesamten Turniers bevorzugt worden sei.

Die Kontroverse entsteht, weil Elfath beim WM-Finale 2022 als vierter Offizieller dabei war und zudem mehrere Spiele von Inter Miami mit Messi auf dem Platz leitete, die alle mit Siegen für das Team des Argentiniers endeten. Diese Tatsache reichte aus, damit die englische Presse begann, FIFAs Entscheidung infrage zu stellen.

Bisher gibt es jedoch keine Beweise für eine Bevorzugung durch die Schiedsrichter. Die FIFA selbst hat wiederholt die Unabhängigkeit ihrer Offiziellen verteidigt und betont, dass Ansetzungen ausschließlich auf sportlichen Kriterien beruhen.

Mit dem Präzedenzfall der Kontroversen um Argentiniens Spiele gegen Ägypten und die Schweiz sorgte die Wahl des Schiedsrichters nur für noch mehr Spannung in einem Halbfinale, das sich ohnehin zu einem der hitzigsten der Weltmeisterschaft entwickelte.

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