Faten Ben Amar, eine 20-jährige marokkanische Fußballerin, ertrank beim Versuch, auf der Suche nach einem neuen Leben nach Ceuta zu schwimmen

Por Alexander López
3 August, 2026

Faten Ben Amar El Azizi war 20 Jahre alt und spielte für Maghreb Atlético Tetuán, einen Frauenfußballverein in Marokko.

Letzten Samstag stand sie nicht auf dem Platz: Sie war im Wasser und schwamm in Richtung Ceuta, um die Grenze zu überqueren, die ihr Land von Spanien trennt.

Sie schaffte es nicht. Sie ertrank inmitten einer der größten Migrationswellen, an die man sich in dieser Gegend erinnern kann: Nach Angaben der spanischen Behörden versuchten etwa 60.000 Menschen die Überquerung, und 67 Todesfälle wurden registriert.

Lokale marokkanische Medien berichten allein von mindestens 17 Todesfällen bei der Überquerung von Fnideq, eine Zahl, die bislang keine offizielle marokkanische Stelle bestätigt hat.

Ihr Verein brachte es in der Erklärung, die ihren Tod bestätigte, unverblümt auf den Punkt: Faten suchte weder Ruhm noch Abenteuer; sie suchte eine Chance auf ein Leben. Dafür starb sie.

Wie viele Geschichten wie ihre bleiben an dieser Grenze namenlos?

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