Transfrau entscheidet sich, gegen Männer anzutreten, weil sie es für fairer hält, und gewinnt am Ende eine Bronzemedaille über 3.000 Meter

Por Pablo Román
8 June, 2026

Die spanische Athletin Mar Vázquez wurde in der Sportwelt zum Gesprächsthema, nachdem sie eine ungewöhnliche Entscheidung getroffen hatte: in der Männerkategorie anzutreten, obwohl sie ihre Geschlechtsangleichung abgeschlossen hat. Und ihre Wahl erregte noch mehr Aufmerksamkeit, als sie bei den Galicischen Masters-Leichtathletikmeisterschaften eine Bronzemedaille über 3.000 Meter gewann.

Vázquez, 61, erklärte, dass sie sich entschieden habe, gegen Männer anzutreten, weil sie glaubt, dass es unfair wäre, in der Frauenkategorie zu starten, aufgrund der körperlichen Vorteile, die sie, wie sie selbst einräumt, vor Beginn ihrer Transition entwickelt hat. Die Athletin erklärte, dass sie trotz jahrelanger Hormonbehandlung und eines erheblichen Verlusts an Muskelmasse physiologische Fähigkeiten beibehält, die denen vieler weiblicher Konkurrentinnen überlegen sind.

„Ich weiß, wie schwer es ist, und ich möchte keiner Frau den Platz wegnehmen“, sagte sie in einem Interview.

Ihre Haltung hat Aufmerksamkeit erregt, weil sie in die entgegengesetzte Richtung einer der intensivsten Debatten im heutigen Sport geht. Sie sagte sogar, dass sie wahrscheinlich bessere Ergebnisse erzielen könnte, wenn sie in Frauenwettbewerben antreten würde, dass sie es jedoch nicht für ethisch hält, dies zu tun.


Dank ihrer Zeit von 11:23.94 über 3.000 Meter schaffte es Vázquez nicht nur mit einer Bronzemedaille aufs Podium, sondern erreichte auch die Qualifikationsnorm für die spanischen Masters-Meisterschaften.

Ihre Geschichte ging in den sozialen Medien schnell viral, wo Tausende von Nutzerinnen und Nutzern über Inklusion, Fairness im Sport und die Zukunft der Wettkampfkategorien debattierten. Während einige ihre Entscheidung lobten, nutzten andere sie als Beispiel in einer Diskussion, die weltweit weiterhin zu geteilten Meinungen führt.

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