Was für einige eine Provokation war, überschritt für andere jede Grenze. UFC-Kämpfer Sean Strickland geriet ins Zentrum einer neuen Kontroverse, nachdem er ein satirisches Video veröffentlicht hatte, das zeigt, wie eine trans Frau brutal geschlagen wird, was eine Welle der Empörung in den sozialen Medien auslöste.

In dem Filmmaterial, das der Athlet selbst während des LGBTQ+ Pride Month teilte, ist in einem bearbeiteten Clip zu sehen, wie er einen Gegner in einem rosa Kleid schlägt, bevor die Szene mit einem Verweis auf eine alte Bud-Light-Werbekampagne endet. Der Inhalt wurde von vielen Nutzern als Spott über trans Menschen interpretiert und löste online heftige Reaktionen aus.

Während einige der Follower des Kämpfers das Video als Witz verteidigten, kritisierten Tausende von Menschen es, weil sie der Ansicht waren, dass es beleidigende Botschaften und symbolische Gewalt gegen die trans Community fördere. Verschiedene Accounts und spezialisierte Medien bezeichneten das Material als beleidigend und stellten infrage, dass es von einer öffentlichen Person mit Millionen von Followern geteilt wurde.

Die Kontroverse reiht sich in eine lange Liste umstrittener Aussagen Stricklands zu Themen im Zusammenhang mit Vielfalt und LGBTQ+-Rechten ein, Kommentare, die in der Vergangenheit bereits innerhalb und außerhalb der Welt der Mixed Martial Arts Kritik ausgelöst hatten.

Obwohl der Kämpfer den Beitrag nicht zurückgezogen hat, wächst die Debatte in den sozialen Medien weiter, wo das Video weiterhin Aufrufe und Kommentare sammelt. Für viele Nutzer war der Inhalt kein einfacher Witz, sondern vielmehr eine Handlung, die dazu beiträgt, diskriminierende Rhetorik zu normalisieren, zu einer Zeit, in der Inklusion weiterhin Gegenstand intensiver öffentlicher Debatten ist.
Hier ist das betreffende Video:
